Umzugs-FAQ

Alles, was Sie rund um Ihren Umzug wissen müssen: 

Die wichtigsten Fragen und Antworten, rund um das Thema Umzug, haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, beantworten wir Sie gerne unter info@umzugsqualitaet.de  


Wenn Sie Ihren Umzug nicht selbst vornehmen wollen, ist es unbedingt ratsam eine gute und qualifizierte Möbelspedition zu kontaktieren und zu beauftragen. In der Regel wird ein Umzugsberater der Spedition Sie zu Hause aufsuchen und eine Beschau Ihres Umzugsgutes vornehmen.


Dies ist wichtig, um den Transportumfang zu ermitteln, die Anzahl und Art der notwendigen Umzugskartons und des sonstigen Verpackungsmaterial einzuschätzen. Ferner können Sie direkt über mögliche Nebenleistungen wie z.B. den Anschluss der Waschmaschine oder die Installation der Deckenlampen mit dem Vertreter der Umzugsspedition sprechen.


Sie erhalten zusätzlich wichtige Informationen über den möglichen Ablauf, zur Terminplanung und Versicherungsbedingungen sowie Hinweise zu den gesetzlichen Vorgaben. Auch können während des Besuchs  eine Vielzahl Ihrer aufkommenden Fragen direkt beantwortet werden.

Hier gilt je früher desto besser! Eine feste Regel gibt es nicht aber bedenken Sie, dass z.B. die Anmelde- und Genehmigungsfristen für eine Halteverbotszone in den Städten und Kommunen verschieden sind Allein hierfür  werden unterschiedliche Vorlaufzeiten von einer bis maximal 4 Wochen benötigt. Dazu sind die freien Kapazitäten der Möbelspeditionen immer von der Nachfrage abhängig. So sind aufgrund der Mietverträge am Ende und Anfang eines Monats weniger Kapazitäten vorhanden als in der Mitte des Monats. Dazu kommen saisonale Schwankungen und die Umzugsspediteure sind im Sommer besonders stark beschäftigt.


Kontaktieren Sie die Spedition sobald ihr Entschluss feststeht,  auch wenn Sie Ihren Wunschtermin selbst noch nicht benennen können. Denn wenn Sie und Ihr Spediteur früh vorplanen, ist dies die Basis für einen reibungslosen Umzug.

Ein qualifiziertes und fachmännisches Umzugsunternehmen finden Sie in den Mitgliederlisten der kooperierenden Umzugsspeditionen, die alle ebenfalls AMÖ (Bundesverband Möbelspedition und Logistik e.V.) Spediteure sind.


Die Unternehmen sind zertifiziert und anerkannt.

Eine gute Umzugsfirma stellt sich auf Ihre Wünsche ein. Neben der Grundleistung der Transportabwicklung sowie Be- und Entladung des LKW werden von professionellen Unternehmen eine Vielzahl von Zusatzleistungen angeboten. Diese reichen von A wie Autotransport bis Z wie Zwischenlagerung. So werden auch häufig Handwerkerleistungen für Montagearbeiten, Handling von Klavieren, Flügeln, Wasserbetten und sonstigen nicht alltäglichen Gegenständen angeboten. Auch Reinigungs- und Renovierungsmaßnahmen sind häufig Bestandteil der Leistungspalette. Fragen Sie nach und Ihr Umzugsspediteur kann Ihnen sicherlich eine Lösung anbieten.

Grundsätzlich ist eine Festpreisvereinbarung von Vorteil. Allerdings sollte der von der Möbelspedition zu erbringende Leistungsumfang im Umzugsvertrag bzw. Angebot klar definiert werden. Sie als Umziehender sollten im Vorfeld auch genau Wissen, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen und welche Sie gegebenenfalls in eigener Regie erledigen werden. 

Dank des umfangreichen und nahezu flächendeckenden Netzwerks der kooperierenden Umzugsunternehmen ist es nicht entscheidend ob Sie am Abgangs- oder Zielort ein Unternehmen auswählen. Sie erhalten an beiden Orten gleich gute Qualität und umfangreichen Service.

Die Haftung des Möbelspediteurs ist gesetzlich geregelt. Sie ist auf den Umfang Ihres Umzugsgutes beschränkt. Der Gesetzgeber hat hier eine Haftungspauschale in Höhe von EUR 620,00 je cbm benötigter Laderaum für beschädigtes oder in Verlust geratenes Umzugsgut im Gesetz (§451g HGB) vorgeschrieben.  Allerdings gibt es eine Anzahl von Haftungsausschlüssen. Darunter auch das sogenannte „unabwendbare Ereignis“ ! Dies bezieht sich auf ein Schadenereignis, dass der Möbelspediteur nicht verhindern oder abwenden konnte. Hierzu gehört z.B. ein LKW Unfall der durch einen anderen Verkehrsteilnehmer verursacht wird. Sollte Ihr Umzugsgut in diesem Fall zu schaden kommen, ist der Spediteur von der Haftung befreit. Auch wenn Sie Gegenstände selbst in Kartons verpacken, ist der Möbelspediteur von der Haftung frei gestellt.


Ferner ist im Rahmen einer möglichen Eintrittspflicht und im Falle eines Totalschadens nur eine Erstattung des Zeitwerts möglich. Daher empfiehlt es sich die von den Möbelspediteuren zusätzlich angebotene Transportversicherung ebenfalls zu beauftragen. Die genauen gesetzlichen Bestimmungen teilt Ihnen Ihr kooperierender Umzugsspediteur im Detail und in gesonderter Form mit.

 

Aufgrund der beschränkten Haftung des Möbelspediteurs haben Sie zusätzlich die Möglichkeit eine Transportversicherung abzuschließen.  Im Rahmen der Transportversicherung werden zusätzliche Risiken (z.B. ein unabwendbares Ereignis) ebenfalls versichert. Die Eindeckung einer Transportversicherung ist gegen Zahlung einer Prämie möglich. Bei Abschluss der Versicherung können Sie zwischen einer Neuwert- und Zeitwertversicherung wählen. Die detaillierten Versicherungsbedingungen erhalten Sie von Ihrem kooperierenden Umzugsspediteur. 

In der Regel haben Sie hier beide Möglichkeiten. Sprechen Sie dies mit Ihrer Spedition ab. Ein Mietpreis ist häufig preiswerter und viele Möbelspediteure weisen dies oft im Angebot auch separat aus. Bei Umzügen innerhalb von Deutschlands wird oft eine Miete favorisiert. Bei internationalen Umzügen ist häufig nur ein Kauf möglich, da der gebrauchte Karton oftmals nicht zurückgenommen werden kann.

Eine professionelle Umzugsspedition verfügt über ein reichhaltiges Sortiment von unterschiedlichen Kartongrößen. Entscheidend ist immer was in den Karton verpackt werden soll. Neben kleineren Bücherkartons gibt es z.B. Kartonagen für Geschirr, Kleiderkartons mit Hängevorrichtung für Hemden, Jacken, Anzüge, Kleider, etc. oder auch Lampenkartons und andere Spezialitäten. Ihr Umzugsberater gibt Ihnen hier gerne Auskunft. Sollten Sie die Kartons in eigener Regie verpacken wollen, so gilt immer die Regel, den Karton nur so voll zu packen, dass Sie ihn auch selbst noch tragen können.


Gute Kartonqualität finden Sie bei Ihrem Möbelspediteur. Kartonagen aus Bau- und Supermärkten sind für einen Umzug meist nur ungeeignet, da ihre Tragkraft und Stärke oftmals nicht ausreichend ist. Daher empfehlen wir Ihre Kartons beim Fachmann zu kaufen.

Grundsätzlich ist es Möbelspediteuren verboten lebende Tiere dem Umzugsgut beizufügen. Auch dürfen Tiere in den Fahrerkabinen der LKW nicht mitgeführt werden. Die kooperierenden Umzugsfirmen sind jedoch in der Lage auch für den Transport Ihres Haustiers in Verbindung mit spezialisierten und lizensierten Tiertransportunternehmen für Sie eine Lösung zu offerieren.

Sowohl Ihren privaten Umzug als auch möglicherweise Ihren dienstlich veranlassten Umzug können Sie steuerlich geltend machen. Hierfür müssen einer Reihe von Bedingungen erfüllt sein. Wir empfehlen Ihnen Ihren Steuerberater zu befragen, der Ihnen detailliert Auskunft geben kann.

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